Zum Jubiläum reisten internationale Delegationen an: Zwei Vertreter aus Bistritz – der stellvertretende Bürgermeister Sorin Hangan und Citymanager Adrian Costa - und sieben Gäste aus Plérin in der Bretagne unter der Leitung des stellvertretenden Bürgermeisters Jean Marie Benier nahmen an den Feierlichkeiten teil und unterstrichen mit ihrer Anwesenheit den lebendigen Charakter des europäischen Austauschs.



Anlässlich des diesjährigen Stadtfestes in Bistritz wurde am 11. Juli 2026 die 20-jährige Partnerschaft zwischen Bistritz und L'Aquila (Italien) gefeiert. Bistritz hat insgesamt 12 Partnerstädte (Webseite der Stadt Bistritz).
Delegationen aus den Partnerstädten L'Aquila, Zilona Gora (Polen) und Herzogenrath sowie Delegationen aus den befreundeten Städten Soroca und Ungheni (Moldavien) sowie Kisvarda und Nyíregyhása (Ungarn) kamen im Rathaus zusammen, um dies zu feiern.
Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden den Besucherinnen und Besuchern die Stadt sowie kulturelle Orte in der Region gezeigt.
Aus Herzogenrath nahmen 6 Personen aus dem Vorstand des Städtepartnerschaftskomitees teil.


- Details
Jubiläumswochenende
Im Jahr 2026 feiern wir ein ganz besonderes Ereignis: 40 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Herzogenrath und Plérin (Frankreich).
Seit vier Jahrzehnten steht unsere Städtepartnerschaft für gelebte europäische Freundschaft, für Austausch und für zahlreiche persönliche Begegnungen zwischen den Menschen unserer beiden Städte.


Ein besonderes Jubiläum konnte das Städtepartnerschaftskomitee Herzogenrath e.V. vom 4. bis 7. Juni 2026 feiern: Seit nunmehr 40 Jahren verbindet die Städtepartnerschaft die Stadt Herzogenrath mit der bretonischen Partnerstadt Plérin. Aus diesem Anlass begrüßte die Stadt Delegationen aus Plérin, der rumänischen Partnerstadt Bistritz sowie Gäste aus der Ukraine zu einem abwechslungsreichen und verbindenden Jubiläumswochenende rund um das Burgfest in Herzogenrath.
Das Programm begann mit dem Besuch der historischen Burg Rode. Bei einer fachkundigen Führung erhielten die Gäste spannende Einblicke in die Geschichte des Wahrzeichens der Stadt. Bei einer gemeinsamen Fahrt zum Dreiländerpunkt konnten die Gäste die besondere Lage der Region im Herzen Europas erleben. Anschließend standen die Innenstadt von Aachen mit ihrem weltberühmten Aachener Dom und dem historischen Aachener Rathaus auf dem Besuchsprogramm.
Ein Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten war die feierliche Enthüllung einer Marmorplatte, die dauerhaft an das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Herzogenrath und Plérin erinnert. Die Zeremonie unterstrich die Bedeutung der langjährigen Freundschaft, die seit vier Jahrzehnten Menschen über Landesgrenzen hinweg miteinander verbindet.
Im Workshop „Ideen ohne Grenzen – gemeinsam Zukunft gestalten“ tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv über die Weiterentwicklung der internationalen Beziehungen aus. Dabei wurden zahlreiche Anregungen für zukünftige Projekte, Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten gesammelt. Besonders die Einbindung junger Menschen sowie die Stärkung des europäischen Gedankens standen im Mittelpunkt der Diskussionen.
Der festliche Höhepunkt des Wochenendes war der offizielle Festakt auf dem Burgfest. In ihren Grußworten würdigten Bürgermeister Dr. Benjamin Fadavian, die Vorsitzende Marita Robertz und die Vertreter der Partnerstädte die langjährige Zusammenarbeit und die gewachsenen Freundschaften. Besonders bewegend waren die Reden, in denen auf die Anfänge der Städtepartnerschaft zurückgeblickt wurde. Anekdoten und Erinnerungen aus vier Jahrzehnten lebendiger Begegnungen sorgten dabei für manche Schmunzler, aber auch für emotionale Momente. Sie machten deutlich, wie aus offiziellen Kontakten im Laufe der Jahre viele persönliche Freundschaften entstanden sind, die bis heute das Fundament der Partnerschaft bilden. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Jugendorchester des Harmonieverein Cäcilia 1858 e.V., das mit seinem Auftritt die Gäste begeisterte und die Feierlichkeiten stimmungsvoll begleitete.
Die Vorsitzende des Städtepartnerschaftskomitees Marita Robertz zog am Ende des Jubiläumswochenendes ein äußerst positives Fazit. Die zahlreichen Begegnungen, der intensive Austausch und die herzliche Atmosphäre hätten einmal mehr gezeigt, wie wichtig Städtepartnerschaften für das gegenseitige Verständnis, die europäische Zusammenarbeit und den Frieden seien. Das Wochenende sei ein großer Erfolg gewesen und habe die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Partnerstädten nachhaltig gestärkt.
Mit vielen neuen Ideen, vertieften Kontakten und schönen Erinnerungen verabschiedeten sich die Gäste aus Frankreich, Rumänien und der Ukraine – verbunden durch die gemeinsame Überzeugung, dass Freundschaft keine Grenzen kennt und die Zukunft gemeinsam gestaltet werden kann.
- Details
Weiterlesen: 40 Jahre Städtepartnerschaft Herzogenrath – Plérin
Der Kulturabend „Rumänische Kultur in Musik und Wein“ des Städtepartnerschaftskomitees Herzogenrath e.V. entführte am 17.04.2026 die zahlreichen Besucherinnen und Besucher auf eine stimmungsvolle Reise nach Transsilvanien – eine Region, die nicht nur für ihre bewegte Geschichte, sondern auch für ihre reiche musikalische und kulinarische Tradition bekannt ist.
Durch den Abend führte Dr. Thomas Baum, der mit fundiertem Wissen und lebendigen Erläuterungen die Besonderheiten der rumänischen Kultur näherbrachte. Sein Schwerpunkt lag auf Transsilvanien, dessen kulturelle Vielfalt sich in Musik, Bräuchen und Lebensart widerspiegelt. Dabei verstand er es, historische Hintergründe mit anschaulichen Beispielen zu verbinden und so einen Einblick in die lokalen Traditionen zu vermitteln.
Ein besonderes Highlight war die musikalische Begleitung durch Stefan Mieling am Akkordeon. Mit großer Virtuosität und Leidenschaft interpretierte er traditionelle Stücke und machte die charakteristischen Klänge Rumäniens erlebbar. Die Musik reichte von lebhaften Tänzen bis hin zu gefühlvollen Melodien und sorgte für eine authentische Atmosphäre, die das Publikum begeisterte.
Ergänzt wurde das Programm durch eine Weinprobe. Sechs verschiedene Weine aus der Region Transsilvanien wurden vorgestellt und verkostet, begleitet von fachkundigen Erläuterungen zu Herkunft, Rebsorten und Besonderheiten. Die Vielfalt der Weine spiegelte die unterschiedlichen Standorte und klimatischen Bedingungen in Transsilvanien wider und eröffnete den Gästen neue geschmackliche Eindrücke.
Auch kulinarisch wurde der Abend abgerundet: Landestypische Snacks boten eine passende Ergänzung zu den Weinen und ermöglichten einen weiteren Zugang zur rumänischen Kultur. Die Kombination aus Musik, Information, Wein und Speisen schuf ein rundum gelungenes Erlebnis.
Die große Begeisterung des Publikums zeigte sich nicht nur im Applaus, sondern auch in den angeregten Gesprächen im Anschluss. Der Kulturabend war ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie lebendig und verbindend kultureller Austausch sein kann – ganz im Sinne der Städtepartnerschaft.
Die Reihe wird fortgesetzt am 13. November 2026 mit einer französischen Kulturveranstaltung über die Region Bretagne.
- Details
Erfolgreiche Besuchswoche unserer französischen Gäste

Fotos: Maxie Lühring-Lejeune, Gymnasium Herzogenrath
Anfang März fand ein Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Herzogenrath und dem Collège Jules Lequier Plérin in Herzogenrath statt. Die Besuchswoche unserer bretoniscchen Austauschschülerinnen und -schüler war ein voller Erfolg und hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig und bereichernd unsere Städtepartnerschaft ist. Die gemeinsamen Tage waren geprägt von Offenheit, Neugier und vielen schönen Begegnungen, die allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Besonders erfreulich war das große Interesse und die Begeisterung unserer Gäste für das Leben in Deutschland. Einige der Jugendlichen äußerten sogar den Wunsch, gerne noch länger bei uns zu bleiben, und konnten sich vorstellen, eines Tages hier zu leben. Solche Rückmeldungen sind ein wunderbares Zeichen dafür, wie intensiv und positiv der Austausch erlebt wurde.
Auch die deutschen Schülerinnen und Schüler blicken bereits voller Vorfreude auf den bevorstehenden Gegenbesuch in der Bretagne. Die neu entstandenen Freundschaften bilden dafür eine ideale Grundlage und machen deutlich, wie wichtig persönliche Begegnungen für das gegenseitige Verständnis sind.
- Details
Weiterlesen: Schüleraustausch Gymnasium Herzogenrath / École Lequier Plérin
20 Jahre Städtepartnerschaft Herzogenrath–Bistritz – Ein festliches Jubiläumswochenende
Vom 12. bis 14. Dezember 2025 feierte das Städtepartnerschaftskomitee Herzogenrath e.V. gemeinsam mit zahlreichen Gästen das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Herzogenrath und Bistritz in Rumänien. Das Jubiläumswochenende stand ganz im Zeichen der europäischen Freundschaft, der Begegnung und des Dankes – insbesondere gegenüber Menschen, die diese Partnerschaft über viele Jahre hinweg geprägt haben.
Ein besonderer Höhepunkt war der Festabend, der zugleich als Ehrenabend für den Ehrenvorsitzenden Reinhard Granz begangen wurde. In würdigem Rahmen feierte man 20 Jahre Städtepartnerschaft und gelebte Freundschaft mit Bistritz. Zudem dankte das Komitee Reinhard Granz für sein außergewöhnliches Engagement, seine langjährige Verbundenheit und seinen maßgeblichen Beitrag zum Aufbau und zur Pflege der Städtepartnerschaft. Viele der anwesenden Gäste betonten in ihren Grußworten, dass ohne seinen unermüdlichen Einsatz die Partnerschaft in dieser Tiefe und Kontinuität kaum denkbar gewesen wäre. Reinhard Granz wurde durch Jean Marie Benier zudem die Ehrenbürgerschaft der Stadt Plérin verliehen.
Das Wochenende bot neben den offiziellen Programmpunkten auch Raum für gemeinsames Erleben. Ein Besuch des Aachener Weihnachtsmarktes mit Besichtigungen des Aachener Doms und des Rathauses vermittelte den Gästen einen Eindruck von der historischen und kulturellen Bedeutung der Region. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des Dreiländerpunkts, der symbolisch für Offenheit, Grenzenlosigkeit und europäische Verbundenheit steht.
Der feierliche Festakt fand im Rahmen der Herzogenrather Burgweihnacht auf der Bühne der Burg Rode statt – ein stimmungsvoller Ort, der dem Anlass einen ganz besonderen Rahmen verlieh. Bürgermeister Dr. Benjamin Fadavian unterstrich die herausragende Bedeutung der Städtepartnerschaften mit Bistritz und Plérin. Musikalisch begleitet wurde die Zeremonie vom Harmonieverein Cäcilia 1858 e.V., der mit der Darbietung der Nationalhymnen für einen feierlichen und bewegenden Moment sorgte.
Als sichtbares Zeichen der erneuerten Freundschaft wurde den Gästen aus Bistritz ein Geschenk überreicht: ein Kunstwerk in Form eines Gemäldes der Burg Rode, verbunden mit einer Urkunde zur 20-jährigen Erneuerung der Städtepartnerschaft. Dieses Präsent steht sinnbildlich für die gemeinsame Geschichte und den Blick in eine weiterhin partnerschaftliche Zukunft.
Das Jubiläumswochenende machte eindrucksvoll deutlich, dass Städtepartnerschaften weit mehr sind als formale Vereinbarungen: Sie leben von persönlichen Begegnungen, gegenseitigem Respekt und langjährigen Freundschaften. Das Städtepartnerschaftskomitee Herzogenrath e.V. blickt dankbar auf 20 Jahre Herzogenrath–Bistritz zurück – und mit Zuversicht auf viele weitere gemeinsame Jahre.
- Details

Am 31. Oktober 2025 war es wieder soweit. Für das Städtepartnerschaftskomitee Herzogenrath ein willkommener Anlass, uns zum transsilvanischen Grillen zu treffen. Der Einladung folgten etwa 35 Mitglieder und Freunde des Vereins in das Café Magnolia im Klösterchen Herzogenrath. Vor dem Café wurde ein großer Grill aufgebaut, der vom 2. Vorsitzenden Günter Rechenberg persönlich bedient wurde. Dazu stand auch ein kleines Buffet mit transsilvanischen Köstlichkeiten zur Verfügung. Es gab auf dem Grill natürlich Mici und Grillgemüse mit rumänischer Knoblauchsauce Mujdei de usturoi. Auf dem Buffet stand unter anderem rumänischer Auberginensalat Salata de Vinete bereit. An der Bar gab es rumänisches Bier und rumänischer Wein, auch die alkoholfreien Genießer kamen auf ihre Kosten. Der Besuch von Graf Dracula konnte leider nicht organisiert werden. Zu später Stunde gesellte sich dafür der Bürgermeister der Stadt Herzogenrath, Dr. Benjamin Fadavian dazu.

- Details


Der Einladung zum französischen Kulturabend sind etwa 35 Personen gefolgt. Das gut besuchte Konzerthaus Harff erlebte einen kurzweiligen Abend mit Texten französischer Kultur und Literatur mit bretonischer Cidre-Probe und landestypischen Häppchen. Um 19:00 Uhr ging es wie gewohnt los. Das Besondere war diesmal, dass auf dem Akkordeon Stefan Miehling den Abend mit französischer Musik und der Europahymne bereicherte. Die Vorsitzende des Städtepartnerschaftskomitees Herzogenrath, Marita Robertz begrüßte das Publikum und übergab an den Moderator des Abends, Dr. Thomas Baum. Nach einem Kurzportrait der Region Bretagne ging es dann los mit einem Kir Bretone. Ausführungen zur Geschichte wurden dann bereits mit bretonischen Häppchen, vor allem verschiedene Sorten von Paté begleitet. Nach kurzer Darstellung der Geschichte und Eigenart von Cidre wurde dann der erste Cidre, ein Luoc Raison doux probiert. Mit dem zweiten getesteten Cidre, ein Cerné Delice ging es dann in die bretonische Literaturgeschichte. Nach dem dritten Cidre, ein Cidre Brut Artisanal war die Gesellschaft dann reif für die Literatur. Das erste war das Bretagne-Gedicht von Fréderic Plessis. Wie schon beim rumänischen Abend Praxis, wurde die deutsche Übersetzung vom Moderator und der Originaltext von frankophilen Personen, in diesem Fall abwechselnd von Marita Roberts und Emily Nievelstein vorgetragen. Nach dem nächsten Cidre, einem Cidre fruité, hörten wir das Chanson aus Paimpol von Charles le Goffic. mit dem 5. Cidre ging es dann in die süße Nachtischregion, ein Cidre Doux, hierzu gab es dann auch bretonische Kekse, Galettes. Hier hatte unser Mitglied Marie-Claude Diefenbach den Ofen angeworfen und einen Berg wunderbare Original-bretonische Kekse für uns produziert. Sie war es übrigens auch, die die französischen Texte ausgesucht hat. Herzlichen Dank an dieser Stelle. Zum süßen Cidre gab es dann das Wiegenlied, die Berceuse d'Armorique von Anatole Le Braz. Von Peter Panter schließlich gab es eine humorvolle Erzählung, die die Bretonen treffend charakterisiert, allerdings mit Stand von 1925, "Der Platz im Paradiese". Aus dem modernen Frankreich verabschiedeten wir uns dann mit dem Gedicht avec le bout du pied von Albane Gellé. Der ganze Abend wurde immer wieder musikalisch durch Einlagen von Stefan Miehling bereichert, was dann mit der europäischen Hymne endete.


- Details