Zum Jubiläum reisten internationale Delegationen an: Zwei Vertreter aus Bistritz – der stellvertretende Bürgermeister Sorin Hangan und Citymanager Adrian Costa - und sieben Gäste aus Plérin in der Bretagne unter der Leitung des stellvertretenden Bürgermeisters Jean Marie Benier nahmen an den Feierlichkeiten teil und unterstrichen mit ihrer Anwesenheit den lebendigen Charakter des europäischen Austauschs.
Einladung zum Jubiläumswochenende
Im Jahr 2026 feiern wir ein ganz besonderes Ereignis: 40 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Herzogenrath und Plérin (Frankreich).
Dieses Jubiläum möchten wir, das Städtepartnerschaftskomitee Herzogenrath e. V., gemeinsam mit Ihnen feiern und laden alle Mitglieder, Freundinnen und Freunde sowie Vertreterinnen und Vertreter aus den Vereinen herzlich ein, Teil dieses besonderen Wochenendes zu sein.
Seit vier Jahrzehnten steht unsere Städtepartnerschaft für gelebte europäische Freundschaft, für Austausch und für zahlreiche persönliche Begegnungen zwischen den Menschen unserer beiden Städte. Dieses Jubiläum bietet die Gelegenheit, gemeinsam zurückzublicken und gleichzeitig die Zukunft der Partnerschaft aktiv mitzugestalten.
Programm
| Samstag, 6. Juni 09:30 – 10:00 Uhr | Empfang mit dem Bürgermeister sowie Einweihung der Marmorplatte zum 40-jährigen Jubiläum |
| Sonntag, 7. Juni 09:30 Uhr | Gemeinsames Frühstück mit Vertreterinnen und Vertretern der Vereine |
| Sonntag, 7. Juni 13:00 – 14:00 Uhr | Feierlicher Programmpunkt im Rahmen des Burgfestes mit dem Jugendorchester des Harmonievereins Cäcilia |
Anmeldung
Wir würden uns sehr freuen, Sie an diesem besonderen Wochenende begrüßen zu dürfen. Bitte geben Sie uns eine kurze Rückmeldung, ob Sie teilnehmen möchten, bis zum 29. Mai 2026 an:
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Der Kulturabend „Rumänische Kultur in Musik und Wein“ des Städtepartnerschaftskomitees Herzogenrath e.V. entführte am 17.04.2026 die zahlreichen Besucherinnen und Besucher auf eine stimmungsvolle Reise nach Transsilvanien – eine Region, die nicht nur für ihre bewegte Geschichte, sondern auch für ihre reiche musikalische und kulinarische Tradition bekannt ist.
Durch den Abend führte Dr. Thomas Baum, der mit fundiertem Wissen und lebendigen Erläuterungen die Besonderheiten der rumänischen Kultur näherbrachte. Sein Schwerpunkt lag auf Transsilvanien, dessen kulturelle Vielfalt sich in Musik, Bräuchen und Lebensart widerspiegelt. Dabei verstand er es, historische Hintergründe mit anschaulichen Beispielen zu verbinden und so einen Einblick in die lokalen Traditionen zu vermitteln.
Ein besonderes Highlight war die musikalische Begleitung durch Stefan Mieling am Akkordeon. Mit großer Virtuosität und Leidenschaft interpretierte er traditionelle Stücke und machte die charakteristischen Klänge Rumäniens erlebbar. Die Musik reichte von lebhaften Tänzen bis hin zu gefühlvollen Melodien und sorgte für eine authentische Atmosphäre, die das Publikum begeisterte.
Ergänzt wurde das Programm durch eine Weinprobe. Sechs verschiedene Weine aus der Region Transsilvanien wurden vorgestellt und verkostet, begleitet von fachkundigen Erläuterungen zu Herkunft, Rebsorten und Besonderheiten. Die Vielfalt der Weine spiegelte die unterschiedlichen Standorte und klimatischen Bedingungen in Transsilvanien wider und eröffnete den Gästen neue geschmackliche Eindrücke.
Auch kulinarisch wurde der Abend abgerundet: Landestypische Snacks boten eine passende Ergänzung zu den Weinen und ermöglichten einen weiteren Zugang zur rumänischen Kultur. Die Kombination aus Musik, Information, Wein und Speisen schuf ein rundum gelungenes Erlebnis.
Die große Begeisterung des Publikums zeigte sich nicht nur im Applaus, sondern auch in den angeregten Gesprächen im Anschluss. Der Kulturabend war ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie lebendig und verbindend kultureller Austausch sein kann – ganz im Sinne der Städtepartnerschaft.
Die Reihe wird fortgesetzt am 13. November 2026 mit einer französischen Kulturveranstaltung über die Region Bretagne.
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Erfolgreiche Besuchswoche unserer französischen Gäste

Fotos: Maxie Lühring-Lejeune, Gymnasium Herzogenrath
Anfang März fand ein Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Herzogenrath und dem Collège Jules Lequier Plérin in Herzogenrath statt. Die Besuchswoche unserer bretoniscchen Austauschschülerinnen und -schüler war ein voller Erfolg und hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig und bereichernd unsere Städtepartnerschaft ist. Die gemeinsamen Tage waren geprägt von Offenheit, Neugier und vielen schönen Begegnungen, die allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Besonders erfreulich war das große Interesse und die Begeisterung unserer Gäste für das Leben in Deutschland. Einige der Jugendlichen äußerten sogar den Wunsch, gerne noch länger bei uns zu bleiben, und konnten sich vorstellen, eines Tages hier zu leben. Solche Rückmeldungen sind ein wunderbares Zeichen dafür, wie intensiv und positiv der Austausch erlebt wurde.
Auch die deutschen Schülerinnen und Schüler blicken bereits voller Vorfreude auf den bevorstehenden Gegenbesuch in der Bretagne. Die neu entstandenen Freundschaften bilden dafür eine ideale Grundlage und machen deutlich, wie wichtig persönliche Begegnungen für das gegenseitige Verständnis sind.
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Weiterlesen: Schüleraustausch Gymnasium Herzogenrath / École Lequier Plérin
20 Jahre Städtepartnerschaft Herzogenrath–Bistritz – Ein festliches Jubiläumswochenende
Vom 12. bis 14. Dezember 2025 feierte das Städtepartnerschaftskomitee Herzogenrath e.V. gemeinsam mit zahlreichen Gästen das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Herzogenrath und Bistritz in Rumänien. Das Jubiläumswochenende stand ganz im Zeichen der europäischen Freundschaft, der Begegnung und des Dankes – insbesondere gegenüber Menschen, die diese Partnerschaft über viele Jahre hinweg geprägt haben.
Ein besonderer Höhepunkt war der Festabend, der zugleich als Ehrenabend für den Ehrenvorsitzenden Reinhard Granz begangen wurde. In würdigem Rahmen feierte man 20 Jahre Städtepartnerschaft und gelebte Freundschaft mit Bistritz. Zudem dankte das Komitee Reinhard Granz für sein außergewöhnliches Engagement, seine langjährige Verbundenheit und seinen maßgeblichen Beitrag zum Aufbau und zur Pflege der Städtepartnerschaft. Viele der anwesenden Gäste betonten in ihren Grußworten, dass ohne seinen unermüdlichen Einsatz die Partnerschaft in dieser Tiefe und Kontinuität kaum denkbar gewesen wäre. Reinhard Granz wurde durch Jean Marie Benier zudem die Ehrenbürgerschaft der Stadt Plérin verliehen.
Das Wochenende bot neben den offiziellen Programmpunkten auch Raum für gemeinsames Erleben. Ein Besuch des Aachener Weihnachtsmarktes mit Besichtigungen des Aachener Doms und des Rathauses vermittelte den Gästen einen Eindruck von der historischen und kulturellen Bedeutung der Region. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des Dreiländerpunkts, der symbolisch für Offenheit, Grenzenlosigkeit und europäische Verbundenheit steht.
Der feierliche Festakt fand im Rahmen der Herzogenrather Burgweihnacht auf der Bühne der Burg Rode statt – ein stimmungsvoller Ort, der dem Anlass einen ganz besonderen Rahmen verlieh. Bürgermeister Dr. Benjamin Fadavian unterstrich die herausragende Bedeutung der Städtepartnerschaften mit Bistritz und Plérin. Musikalisch begleitet wurde die Zeremonie vom Harmonieverein Cäcilia 1858 e.V., der mit der Darbietung der Nationalhymnen für einen feierlichen und bewegenden Moment sorgte.
Als sichtbares Zeichen der erneuerten Freundschaft wurde den Gästen aus Bistritz ein Geschenk überreicht: ein Kunstwerk in Form eines Gemäldes der Burg Rode, verbunden mit einer Urkunde zur 20-jährigen Erneuerung der Städtepartnerschaft. Dieses Präsent steht sinnbildlich für die gemeinsame Geschichte und den Blick in eine weiterhin partnerschaftliche Zukunft.
Das Jubiläumswochenende machte eindrucksvoll deutlich, dass Städtepartnerschaften weit mehr sind als formale Vereinbarungen: Sie leben von persönlichen Begegnungen, gegenseitigem Respekt und langjährigen Freundschaften. Das Städtepartnerschaftskomitee Herzogenrath e.V. blickt dankbar auf 20 Jahre Herzogenrath–Bistritz zurück – und mit Zuversicht auf viele weitere gemeinsame Jahre.
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Am 31. Oktober 2025 war es wieder soweit. Für das Städtepartnerschaftskomitee Herzogenrath ein willkommener Anlass, uns zum transsilvanischen Grillen zu treffen. Der Einladung folgten etwa 35 Mitglieder und Freunde des Vereins in das Café Magnolia im Klösterchen Herzogenrath. Vor dem Café wurde ein großer Grill aufgebaut, der vom 2. Vorsitzenden Günter Rechenberg persönlich bedient wurde. Dazu stand auch ein kleines Buffet mit transsilvanischen Köstlichkeiten zur Verfügung. Es gab auf dem Grill natürlich Mici und Grillgemüse mit rumänischer Knoblauchsauce Mujdei de usturoi. Auf dem Buffet stand unter anderem rumänischer Auberginensalat Salata de Vinete bereit. An der Bar gab es rumänisches Bier und rumänischer Wein, auch die alkoholfreien Genießer kamen auf ihre Kosten. Der Besuch von Graf Dracula konnte leider nicht organisiert werden. Zu später Stunde gesellte sich dafür der Bürgermeister der Stadt Herzogenrath, Dr. Benjamin Fadavian dazu.

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Der Einladung zum französischen Kulturabend sind etwa 35 Personen gefolgt. Das gut besuchte Konzerthaus Harff erlebte einen kurzweiligen Abend mit Texten französischer Kultur und Literatur mit bretonischer Cidre-Probe und landestypischen Häppchen. Um 19:00 Uhr ging es wie gewohnt los. Das Besondere war diesmal, dass auf dem Akkordeon Stefan Miehling den Abend mit französischer Musik und der Europahymne bereicherte. Die Vorsitzende des Städtepartnerschaftskomitees Herzogenrath, Marita Robertz begrüßte das Publikum und übergab an den Moderator des Abends, Dr. Thomas Baum. Nach einem Kurzportrait der Region Bretagne ging es dann los mit einem Kir Bretone. Ausführungen zur Geschichte wurden dann bereits mit bretonischen Häppchen, vor allem verschiedene Sorten von Paté begleitet. Nach kurzer Darstellung der Geschichte und Eigenart von Cidre wurde dann der erste Cidre, ein Luoc Raison doux probiert. Mit dem zweiten getesteten Cidre, ein Cerné Delice ging es dann in die bretonische Literaturgeschichte. Nach dem dritten Cidre, ein Cidre Brut Artisanal war die Gesellschaft dann reif für die Literatur. Das erste war das Bretagne-Gedicht von Fréderic Plessis. Wie schon beim rumänischen Abend Praxis, wurde die deutsche Übersetzung vom Moderator und der Originaltext von frankophilen Personen, in diesem Fall abwechselnd von Marita Roberts und Emily Nievelstein vorgetragen. Nach dem nächsten Cidre, einem Cidre fruité, hörten wir das Chanson aus Paimpol von Charles le Goffic. mit dem 5. Cidre ging es dann in die süße Nachtischregion, ein Cidre Doux, hierzu gab es dann auch bretonische Kekse, Galettes. Hier hatte unser Mitglied Marie-Claude Diefenbach den Ofen angeworfen und einen Berg wunderbare Original-bretonische Kekse für uns produziert. Sie war es übrigens auch, die die französischen Texte ausgesucht hat. Herzlichen Dank an dieser Stelle. Zum süßen Cidre gab es dann das Wiegenlied, die Berceuse d'Armorique von Anatole Le Braz. Von Peter Panter schließlich gab es eine humorvolle Erzählung, die die Bretonen treffend charakterisiert, allerdings mit Stand von 1925, "Der Platz im Paradiese". Aus dem modernen Frankreich verabschiedeten wir uns dann mit dem Gedicht avec le bout du pied von Albane Gellé. Der ganze Abend wurde immer wieder musikalisch durch Einlagen von Stefan Miehling bereichert, was dann mit der europäischen Hymne endete.


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Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Herzogenrath und Bistritz machte sich vom 17. bis 20. Juli 2025 eine 5-köpfige Delegation aus Städtepartnerschaftskomitee und stellvertretender Bürgermeisterin auf Einladung der rumänischen Partnerstadt auf den Weg nach Bistritz. Der Besuch war geprägt von herzlicher Gastfreundschaft und bewegenden Momenten der Wiedersehensfreude mit alten und neuen Freunden. Auch Delegationen aus den weiteren Partnerstädten Bistritz’ – aus Deutschland, Österreich, Italien, Moldawien und Polen – waren angereist, sodass sich ein lebendiges internationales Treffen entwickelte.
Der Freitag stand im Zeichen des Austauschs und Kennenlernens: Besichtigt wurden das traditionsreiche, frisch renovierte Colegiul „Liviu Rebreanu“ sowie das Bistriţa-Nӑsӑud County Museum, wo man die Geschichte Bistritz‘ seit der Gründung bis heute erfahren kann. Am Abend tauchten die Gäste beim Stadtfest, den „Bistritzer Tagen“, in die vielfältige rumänische Kultur ein. Im Mittelpunkt des Besuchs stand der Samstag mit dem offiziellen Festakt zum Jubiläum: 20 Jahre Städtepartnerschaft Herzogenrath–Bistritz sowie 10 Jahre Bistritz–Wiel. In der evangelischen Stadtkirche wurden feierlich Freundschaftsurkunden unterzeichnet – ein emotionaler Moment, der das gemeinsame Bekenntnis zur Fortführung und Weiterentwicklung der Städtepartnerschaften bekräftigte. Im Anschluss fanden sich alle Delegationen im Ratssaal des Rathauses ein, um Gastgeschenke auszutauschen. Die Herzogenrather Delegation überreichte eine kunstvoll gearbeitete Holz-/Metallskulptur in Form eines Baumes sowie eine symbolische Urkunde für einen „Baum der Freundschaft“, der demnächst als lebendiges Zeichen der Verbundenheit in Bistritz gepflanzt werden soll. Ein weiteres Highlight war die Stadtführung mit der Besteigung des Turms der evangelischen Kirche, von dem aus sich ein beeindruckender Blick über Bistritz bot. Der ereignisreiche Tag klang stimmungsvoll beim Stadtfest aus.
Der Besuch war ein voller Erfolg – getragen von internationaler Freundschaft, kulturellem Austausch und dem festen Willen, die langjährige Partnerschaft mit Leben zu füllen.
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